Leseeindruck zu „Salvador und der Club der unerhörten Wünsche“ [4/5]

25/03/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Salvador und der Club der unerhörten Wünsche“ von Alberto Torres Blandina, zu finden auf vorablesen.de:

Das Buch mit seiner Geschichte und die Leseprobe im Besonderen erinnern mich irgendwie spontan an den Film “Terminal” mit Tom Hanks.
Salvador ist eine Reinigungskraft am Flughafen und betrachtet ihn wie sein eigenes Reich. Er erzählt Geschichten von Menschen, die ihm tagein tagaus begegnen, oder die er besonders findet. Manchmal unterhält er sich auch mit ihnen, woher sie kommen, wohin sie wollen und warum. Er beobachtet die Menschen, ganz genau. Er kann sich an die kleinsten, noch so unwichtig erscheinenden Details erinnern. Sprachlich wirkt der Stil sehr leicht und locker, hat schon fast einen Hang zum Poetischen.
Auf jeden Fall eine lohnenswerte Lektüre, vielleicht auch für den Aufenthalt am Flughafen, wenn man auf seinen Flieger warten muss ;-)

Leseeindruck zu “Gottesopfer“ [4/5]

21/03/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe “Gottesopfer“ von Tanja Pleva, zu finden auf vorablesen.de:

Zwei Polizisten entdecken bei einem Streifzug durch Hamburg eine schlimm zugerichtete Frau, die als “Skelettfrau” durch die Presse geht.
Pater Dominik hat es ziemlich eilig von Hamburg nach Salzburg zu kommen.
Und der Profiler Sam wird in München von Europol um Hilfe gebeten und soll nach Rom fliegen. Dort ist eine Frau gefunden worden, die unter seltsamen Umständen verbannt ist. Europol vermutet Zusammenhänge mit einem anderen Fall. Vielleicht ein Serienkiller? Deswegen muss er kurz darauf nach Hamburg fliegen.
In Salzburg foltert ein Mann die Kartenlegerin Frau Dileilah in einer Art Teufels-/Hexenaustreibung. Hat der gute Pater Dominik womöglich was damit zu tun?

Ich bin gespannt wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammen gefügt werden und wer hinter den Morden steckt. Ein echt gelungenes Debüt für die Autorin.

Leseeindruck zu „Schneller als der Tod“ [4/5]

02/03/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Schneller als der Tod“ von Josh Bazell, zu finden auf vorablesen.de:

Der Protagonist Pietro ist aus der Mafia ausgestiegen, im Zeugenschutzprogramm und arbeitet als Assistenzarzt in einem Krankenhaus. Mich hat die Schreibweise und die Mentalität mit der Pietro an seine Arbeit geht, ein wenig an Dr. House erinnert; und genau wie er, ist Pietro medikamenten-abhängig. Als er von einem Patienten als ehemaliger Mafioso erkannt wird, gerät seine neue Sicherheit ins Wanken.
Dann wird noch erzählt, wie er überhaupt zur Mafia gekommen ist: Als er 14 war, hat er seine Großeltern ermordet aufgefunden und wollte deren Mord aufklären. Da ist er immer mehr in die Mafia-Geschäfte geraten.

Das Buch ist total schräg, witzig und gespickt mit richtig schön schwarzen Humor. Für ist dieses Buch [auch weil ich ein eingefleischter Dr. House-Fan bin] ein absolutes MUSS. Ich freu mich drauf.
Ich finde man merkt auch an der Schreibweise, dass der Autor Medizin studiert hat, was vielleicht manchen Lesern Verständnis-Schwierigkeiten bereiten könnte.

Wer bist du im Wunderland?

19/02/2010

Ein wirklich lustiger Test, um herauszufinden, welcher Charakter von “Alice im Wunderland” man ist.
[Link: http://www.moviepilot.de/alice-im-wunderland]

Welche bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot

Mehr Infos zum Film ALICE IM WUNDERLAND

Ich bin eine Art Oscar Wilde mit Fell. Ich bin charmant und geheimnisvoll. So geheimnisvoll, dass ich anderen auch mal Angst mache. Mut ist allerdings nicht meine Stärke. Und nicht alle Probleme lassen sich mit einem Lächeln lösen.

Ahaaaaaa :-D

Leseeindruck zu „Plötzlich Shakespeare“ [5/5]

18/02/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Plötzlich Shakespeare“ von David Safier, zu finden auf vorablesen.de:

Rosa, deren biologische Uhr bereits tickt, ist unsterblich aber unerwidert und unglücklich in Jan verliebt. Auch ihr schwuler bester Freund Holgi kann sie nicht aufmuntert. Als Jan dann auch noch eine Heid klum – Look-a-like Modelfreundin heiraten will, ist Rosa mit ihren Nerven am Ende. Leicht angeheitert kreuzt Rosa in der Zahnarztpraxis von Jan auf und will mit ihm sprechen, landet allerdings unterm Bohrer von Jan’s Angebeteter Olivia. Als sie wieder wach ist und Jan endlich da gesteht sie ihm, dass sie ihn immer noch liebt. Er aber hat ja nun Olivia und dies sei viel tiefer und erwachsener als damals mit Rosa. Wuuuums. Das hat gesessen. Ist halt wie Rosa in Ich-Perspektive schon am Nfang sagt: Alles voll das Klischee.

Die Sprach ist irre komisch, witzig und schräg und spart auch nicht an bisweilen leicht böswilligem Humor, einer gelungen Menge Sarkasmus. Dennoch ist der Roman leichtfüßig wie eine Feder und ich war von Anfang an gefangen von seiner eigentümlichen Art Situationskomik zu erzeugen. Gerne mehr davon! Außerdem würd ich sehr gerne wissen, wie die “Reise” in die Vergangenheit und die Erfahrungen mit Shakespeare so sein werden. Daumen hoch für einen irre komischen Roman!!! Chick-Lit vom Feinsten!!!

Leseeindruck zu „Entrissen“ [4/5]

18/02/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe “Entrissen” von Tania Carver, zu finden auf vorablesen.de:

Claire ist schwanger und hat bei einer Babyparty viele Geschenkte bekommen. Nun sind die Gäste weg und sie sitzt mit ihrer Freundin Julie gemütlich auf dem Sofa. Dann geht Julie kurz raus und verschwindet. Unheimliche Geräusche bewegen Claire dazu nachzusehen. Der unheimliche Serienkiller, der Schwangere aufschlitzt, tötet und die Babys mitnimmt hat sein nächstes Opfer gefunden und Claire hat keine Chance.

Detective Inspector Philip Brennan untersucht diese Fälle und so auch den Mord an Claire .Es stellt sich heraus, dass die Schnitte wohl von keinem Komplett-Laien ausgeführt wurden, da der Gerichtsmediziner ein gewisses Maß an Können attestiert.

Welcher kranke Psychopath macht sowas nur!? Leider ist die Polizei völlig ahnungslos. Wird der Mörder gefasst werden? Und lebt das Baby vielleicht wirklich noch? Und was ist mit der armen Julie? Atemlose Spannung von Anfang an, nicht zu knapp blutig und ein charmantes Ermittler-Team! Was will man [bzw. frau] mehr! Ich freu mich drauf!

Leseeindruck zu „Numbers. Den Tod im Blick“ [4,5/5]

14/02/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Numbers. Den Tod im Blick“ von Rachel Ward, zu finden bei den Buchbotschaftern:

Jem ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, denn sie besetzt eine besondere Gabe: Wenn sie Menschen anschaut, “sieht” sie in ihren Augen ihr Todesdatum, auf den Tag genau. Als sie drei Jahre ist, passiert es zum ersten Mal, sie sieht das Todesdatum ihrer Mutter. Doch dass sie übersinnlich begabt ist, geht ihr erst vier Jahre später auf, als ihre Mutter wirklich an genau diesem Datum stirbt und sie damit zur Vollwaise wird. Weil sie mit dieser Gaben leben muss, zieht sie sich völlig in sich zurück und meidet den Kontakt zu anderen Menschen.
Doch ein Mitschüler, genannt Spinne, drängt ihr seine Gesellschaft quasi auf, als sie sich an ihrem Lieblingsspielplatz treffen. Auch seinen Todeszeitpunkt kennt sie: Er wird nur noch ca. 3 Monate leben. Sie kann und will keine an sich heranlassen, den sie sowieso nur wieder verlieren wird. Weil sie aber sowas wie Sympathie für Spinne zu entwickeln scheint, macht sie sich echt Sorgen und hakt nach, denn sie vermutet, dass er vielleicht Drogen nehmen könnte.
Aber kann sie an den Todesdaten etwas ändern? Kann sie Spinne retten und all sie andern? Oder ist vom Schicksal von vorneherein festgelegt, wann wir sterben? Kann man dem Schicksal nicht vielleicht doch ein Schnippchen schlagen? Und was würde das für die kosmische Ordnung bedeuten? Ich bin gespannt und freue mich auf eine viel versprechendes Debüt der Autorin *Daumen hoch*!

Leseeindruck zu „Zeit der Gespenster“ [4,5/5]

09/02/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Zeit der Gespenster“ von Jodi Picoult, zu finden auf vorablesen.de:

Wahre Liebe ist wie Gespenster, von denen jedermann spricht, die aber nur wenige gesehen haben.” (Rochefoucauld)

Ross Wakemann ist lebensmüde, seit seine Verlobte gestorben ist und hat schon mehrfach versucht sich umzubringen, allerdings ohne Erfolg.
Er arbeitet als “Geisterjäger” für einen gewissen Curtis, der aber mit seiner TV-Sendung weniger wirklich Geister finden will, als vielmehr nur am Profit interessiert ist.
Im Haus der O’Donnells gehen merkwürdige Dinge vor sich und deshalb wird Ross gerufen. Woher kommen nur die ganzen Penny-Stücke???
Dann wird noch von Shelby, der Schwester von Ross, erzählt, und von ihrem Sohn Ethan, der an der unheilbaren Erbkrankeit Xeroderma Pigmentosum leidet. Nach der Scheidung muss sie ihn allein großziehen.

Das Buch erzählt wahnsinnig gefühlvoll und eindringlich von liebenswert entworfenen Charakteren, von geldgierigen TV-Mogulen und von tragischen Familienschicksalen. Eine Frage bleibt bestehen, die ich gern lösen möchte: Gibt es Gespenster wirklich??? ICh bin gespannt!

Leseeindruck zu „Der Kuss des Engels“ [4,5/5]

09/02/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Der Kuss des Engels“ von Sarah Lukas, zu finden auf vorablesen.de:

Sophies Verlobter Raphael, ein junger Arzt, ist bei Hilfseinsätzen im kolumbianischen Hinterland von einem Guerilla-Kommando getötet worden. Sie wollten doch in Deutschland zusammen glücklich werden!

Sophie hält es alleine in Deutschland nicht mehr aus und reist nach Paris, wo sich die beiden kennen gelernt haben. Traurig sitzt sie in einem Cafe, wo sie auch schon mit Raphael war und gerät ins Träumen. Sie ist am Boden zerstört und sieht keinen Sinn mehr in ihrem einsamen Leben ohne ihren Verlobten. Sie fasst den Plan sich von einer Brücke zu stürzen um im Tod mit ihrem geliebten Raphael wieder vereint zu sein.

Doch als sie auf der Brücke steckt fährt unten ein Schiff durch und Sophie ist der festen Überzeugung, Raphael darauf gesehen zu haben. Sie ist ganz perplex: Er ist doch tot? Aber wie kann er dann hier sein. Oder ist alles nur eine Einbildung??? Ein gutes aber hat diese “Begegnung”: Es hält sich davon ab, sich in den Tod zu stürzen.

Wie wird es weiter gehen? Wird die Raphael wieder sehen? Ist er wirklich tot? Gibt es ein Happy-End für die beiden? Oder ist es wieder nur eine weitere geplatzte Seifenblase???

Das Buch ist wunderbar träumerisch und poetisch geschrieben, eine bittersweet symphony, mit einem schönen Schuss Fantasy-Anteil, genau die richtige Lektüre für Träumerle an kalten Wintertagen um das Herz von innen zu wärmen, ich freu mich drauf!

Leseeindruck zu „Finstere Orte“ [4/5]

20/01/2010

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Finstere Orte“ von Gillian Flynn, zu finden auf vorablesen.de:

Das Buch erzählt von der 31-jährigen Libby Day. Als sie sieben Jahre als ist bringt ihr Bruder die gesamte Familie um. Libby überlebt als einzige und durch ihre Aussage wandert der Bruder ins Gefängnis.
Durch Spendengelder war sie bisher finanziell unabhängig. Aber das ist jetzt vorbei, die Gelder sind nahezu aufgebraucht.
Da kommt ihr das Schreiben eines ominösen Lyle Wirth mehr oder weniger Recht, der ihr Geld anbietet, wenn sie in seinem “Kill-Club” [Dort interessiert man sich besonders für den Massenmord an ihrer Familie] von “damals” erzählt und “Souvenire” könnte sie ja auch noch dort vescherbeln.

Eine Protagonistin, die jeglichen Sinn, das Positive im Leben zu sehen verloren hat, total depressiv und sogar morbide ist, wird sie auf das Angebot von Lyle eingehen? Und was ist damals vor 25 Jahren wirklich passiert? Ist der Bruder vielleicht wirklich unschuldig, wie manche Stimmen behaupten? Oder doch nur ein Psychopath? Ich bin gespannt!


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.