Archiv für Oktober 2009

Leseeindruck zu „Teufelsengel“ [4/5]

29/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Teufelsengel“ von Monika Feth, zu finden bei den Buchbotschaftern:

Von Anfang an eingesogen hat mich die Story dieses Buches. Von der Autorin habe ich vorher leider noch nie etwas gelesen. Allein schon der Prolog hatte mich überzeugt, auf weniger als zwei Seiten eine solch enorme Spannung zu erzeugen, das schafft nicht jeder^^
Romy die Protagonisting, hat ein Volontariat bei einer Kölner Zeitung und mit Ehrgeiz und Feuereifer bei der Sache. Sie möchte unbedingt eine Mordserie aufklären. Das wäre ihre erste große Story. Also versucht sie überall zu recherchieren, befragt jeden, der ihr dabei weiterhelfen könnte.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere, sowie ihre Zusammenhänge sind sehr gut ausgearbeitet und Thriller mit einem Hang zum Mysteriösen sind genau mein Ding … kurzum: Ich bin überzeugt!!!

Rezension zu „Eisiges Blut“ [4/5]

27/10/2009

Meine Rezension zu „Eisiges Blut“ von Robert Masello.



ISBN: 978-3596185191
640 Seiten
Broschiert
Fischer Taschenbuch Verlag
erschienen 13. Oktober 2009
EUR 8,95 [D]



Kurzinhalt
Journalist Michael vom Travel-Magazine ist auf dem Weg zum Point Adélie in der Antarktis um dort über den Alltag in einer Forschungsstation zu schreiben. Auf dem Weg dorthin lernt er den Wissenschaftler Darryl kennen, der dort interessante Fische beobachten will. Bei einem Tauchgang entdeckt Michael zwei Leichen, eingeschlossen im ewigen Eis, perfekt erhalten, sowie eine interessante Kiste mit Weinflaschen, in denen aber kein Wein enthalten ist.
In einer Art zweiten Handlungsstrang, der im 18. jahrhundert spielt, erfährt man von Sinclair und Eleanor, einem englischen Offizier und einer Krankenschwester, die ein Liebesverhältnis miteinander beginnen, das allerdings nicht von allen Seiten gutgeheißen wird.
Wie die beiden Handlungsstränge miteinander verbunden werden, was es mit den Leichen, und den Weinflaschen, die keine sind, auf sich hat und welche besondere Rolle die speziellen Fische haben, die Darryl erforscht, scheint mal mehr, mal weniger vorhersehbar, aber in einer völlig neuartigen Kombi aus Thriller und Mystery, so dass einem fast wirklich das Blut in den Adern gefriert.

Stil und Sprache
Gehalten ist der Romand in der 3.Person Singular, wobei Perspektiven gewechselt werden.
Außerdem wechselt die Schreibweise, sobald man sich nicht mehr in der Gegenwart befindet.
Zu Beginn des Buches wird noch alles, vor allem der Alltag auf der Forschungsstation genauestens geschildert. Die Detailtreue verliert sich immer mehr, je mehr das Buch in Bereich der Mystery abdriftet. Eine sehr gelungene Mischung, auch vom sprachlichen Aspekt her.

Figuren
Hauptperson ist der Journalist Michael, der den unliebsamen Job, in die Antarktis zu reisen als willkommene Abwechslung sieht, um von seinen Depressionen loszukommen, die er seit dem tragischen Unfall hat, durch den seine Exfreundin im Koma liegt.
Dann haben wir noch einen Wissenschaftler, eine Ärztin und all die anderen Mitglieder der Forschungseinrichtung.
Als zweiter Personenkern folgen dann noch Sinclair und Eleanor.

Persönliche Meinung
Ganz ehrlich? Ich hätte nicht gedacht, dass eine Kombi aus Mystery und Thriller so interessant und unterhaltsam sein kann. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, so spannend fand ich es.
Dennoch gibt es auch einige Kritikpunkte, die mich dazu bewegen, keine volle Punktzahl zu vergeben: Das Mittel, um das es geht, wird mal eben in 2 Tagen „hergezaubert“ und mir hat am Ende des Buches der Aha-Effekt gefehlt, stattdessen leider nur ein „Hä“-Effekt. Die Auflösung diverser „Probleme“ schien ein wenig an den Haaren herbeigezogen, so als ob man genau wüsste, das hat der Autor aber schön hingedeichselt.
Alles in allem war es aber sehr gute Unterhaltung, die sich in jedem Fall von der breiten Masse der auf dem Markt bereits vorhandenen Bücher abhebt.

Leseeindruck zu „Die Chroniken – Widerparte und Gefolge Band II“ [4/5]

22/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Die Chroniken – Widerparte und Gefolge Band II“ von Marc-Alastor E.-E., zu finden auf leser-welt.de:

Dieser zweite Teil ist um Weiten besser als sein Vorgänger: Die Sprache ist flüssig, der Stil viel moderner. Von Anfang an wird Spannung erzeugt, untermalt von einer mysteriös-düsteren Stimmung. Perfekt! Man wird direkt in die Handlung hineingesogen.
Die Protagonisting Nytha ist eine Magierin, die ein wenig abseits lebt. Eines Abends stehen unerwartet die Inquisitoren vor ihrer Haustür: Sie ist der schwaren Magie angeklagt, ein Kapitalverbrech en!!! Und damit ist ihre Todesurteil quasi schon unterschrieben, wenn man sich mal dran erinnert, wie das mit den Inquisitionen im Mittelalter lief: Hat man gestanden, war man tot, hat man nicht gestanden, wurde man so lange gefoltert, bis man gestand, was aufs selbe rauskam. Brrrr. Da läuft es einem echt kalt den Rücken herunter!
Diese gruselige Geschichte mit Hang zu realen Ereignissen ist echt genau mein Ding.

Leseeindruck zu „ Bettina Müller – Werwölfin mit Sexappeal“ [2,5/5]

15/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Bettina Müller – Werwölfin mit Sexappeal“ von Mark Staats, zu finden auf leser-welt.de:

Ich weiß nicht so genau was ich von dieser LP halten soll: Bettina scheint auf den ersten Blick eine normale Junge Frau zu sein, ist sie aber nicht: Sie ist eine Werwölfin. Und als solche hat sie es nochmal ein wenig schwerer als ihre menschlichen Pendants, den Mann oder Wolf[shund] fürs Leben zu finden. Und dann gibt es ja noch ihren heiß geliebten grünen Vibrator und ihre beste Freundin, die sie anbaggert.
Der Schreibstil biete teils extrem abgehakte Sätze und stört den Lesefluss ein wenig. Außerdem ist mir Bettina nicht sehr sympathisch, da sie bei mir als ein männermordendes Vamp rüberkommt. Aber hey, ich geb dem Buch eine Chance sich zu entwickeln. Was nich is, kann ja noch werden. Ich bin offen für alles

Leseeindruck zu “Einfach losfahren” [4,5/5]

11/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Einfach losfahren“ von Fabio Volo, zu finden auf bilandia.de:

Federico und Michele sind beste Freunde und das schon seit Kindertagen. Sie treffen sich, ahben Spaß zusammen und ab und an ein paar Frauengeschichten laufen. Federico ist in der Immobilienbranche tätig, Michele ist Journalist. Eines Tages aber, Federico ist 28, hat er wie in einem Anflug von Erleuchtung die Nase voll von der Eintönigkeit seines vorprogrammierten Lebens. Michele hält dies für eine Art „Thirtysomething-Krise“ und macht sich ein wenig lustig über seinen Freund, bis der eines Tages einfach weg ist.

Das Buch ist ist total einfühlsam geschrieben, erzählt es doch von Problemen wie der Suche nach Identität, wie sie im alltäglichen Leben eines jeden Menschen vorkommen können, von Freundschaft, Liebe und den Gefahren, denen solche Bindungen ausgesetzt sind, mit einer wunderbar gehaltvollen poetischen, bisweilen sogar träumerischen Sprache, einfach nur wundervoll. Es ist wie eine Wärmflasche für die Seele.

Leseeindruck zu “Evermore – Die Unsterblichen” [4/5]

11/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Evermore. Die Unsterblichen“ von Alyson Noël, zu finden auf leser-welt.de:

Ever kann hat sich seit dem Unfalltod ihrer Eltern sehr verändert, sie ist total introvertiert geworden und sie kann seitdem die hellsehen: Sie kann sie Gedanken anderer hören und deren Aura spüren. Nur von einem nicht: dem neuen Schüler Damen. Das ist eigentlich ungewöhnlich, weil jeder normalsterblich e Mensch eine Aura hat. Eigentlich haben nur Tote keine Aura.
Ist also dieser ominöse Damen sowas wie ein lebender Toter, ein Vampir womöglich? Oder etwas ganz anderes? Und entwickelt sich Ever’s Schwärmerei für Damen weiter und kommen sie eventuell zusammen? Oder ist Damen gar für sie gefährlich? Die Leseprobe ist echt flüssig und spannend geschrieben und man kann sich gut in die Hauptfigur Ever hineinversetzte n [was für mich ein wichtiges Kriterium für ein gutes Buch ist^^]

Leseeindruck zu „Der Christmas Cookie Club“ [3,5/5]

11/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Der Christmas Cookie Club“ von Ann Pearlman, zu finden auf vorablesen.de:

Ja ist denn schon Weihnachten? Wenn man diese Leseprobe liest, meinte man es zumindest schon:-) Es ist ist herrlich erfrischend und irgendwie anders als gewöhnliche andere Bücher: 12 Frauen treffen sich in der Vorweihnachtszeit zum Cookies backen und zum Geschichten austauschen: Was haben sie in jeweils dem vergangenen Jahr erlebt? Was gab es schönes? Was bedrückt sie? Und zwischen den einzelnen Erzählung findet man [zum selbst nachbacken] die Rezepte der Frauen. Gelunge Mischung aus Pseudo-Backbuch und Schmöcker-Roman für lauschige Stunden vor dem Kamin – mit oder ohne Cookie ;-)

Leseeindruck zu “Meridian” [4/5]

11/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe “Meridian” von Amber Kizer, zu finden auf der Homepage des Verlages [Pan-Verlag]:

MeridianAls Meridian Sozu noch klein ist, bemerkt sie jeden Morgen kleine tote Tiere vor ihrem Bett. Je älter sie wird, desto größer werden die Tiere. Erst glaubt sie dass sie an deren Tod schuld ist. Und in der Schule ist die als “Todesbotin” oder ähnliches verschrieen. Und die toten Tiere tauchen nicht einfach nur auf, sie spürt ihren Schmerz während sie sich im Todeskampf befinden. Bis an ihrem 16. Geburtstag ein schwerer Unfall vor ihrem Haus passiert und sie selbst vor lauter Schmerz fast stirbt. Erst dann erfährt sie, dass sie nicht nur ein Mensch, sondern ein Engel, eine Fenestra: Durch sie gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Und es gibt nicht nur die guten, es gibt auch die Bösen, und vor denen muss Meridian geschützt werden. Suuuuuper spannend und macht definitiv Lust auf mehr!

Leseeindruck zu “Ein fast perfekter Plan” [1/5]

11/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe “Ein fast perfekter Plan” von Petra Hammesfahr, zu finden auf vorablesen.de:

Die Leseprobe hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugt, der Schreibstil ist sehr nüchtern, nahezu sachlich. Man bleibt an der Oberfläche und taucht nicht in die Tiefe der Figuren ein.
Da sind Richard, der angebliche Mörder, der seiner Freundin Kerstin völlig hörig ist, dass es einen fast schon krank macht. Und er merkt es nicht mal, er ist so von seiner rosa-roten Brille verblendet, dass er es einfach nicht merkt. Und Kerstin nutzt das aus. Der arme treu-doofe Richard.
Die Leseprobe hat bei mir leider keinerlei Spannung aufkommen lassen, es plätscherte einfach so dahin, als ob man ein Sachbuch lies. Sorry, aber bei mir ist der Roman durchgefallen :-(

Leseeindruck zu “Entlieben für Fortgeschrittene” [4,5/5]

05/10/2009

Mein Leseeindruck zur Leseprobe „Die Lebküchnerin“ von Sybille Schrödter, zu finden auf vorablesen.de:

Endlich gibt es neuen Lesestoff von Curd und Lchen! Ich habe bereits den ersten Teil [Anleitung zu Entlieben] genossen und dem zweiten Teil entgegen gefiebert. Lchen liebt (bzw. liebte) 119, er sie aber nicht. Da kam Dick ins Spiel und es war genau anders herum: Er liebt sie, aber bei ihr haben sich anfänglich keine tieferen Gefühle entwickelt.
Letzten Endes dann aber doch und sie ist zu ihm nach Amsterdam gefahren. Auf der Rückfahrt kommen ihr langsam die Zweilfel ob nun Dick wirklich der “Richtige” für sie ist. Und ihre komplette Gefühlswelt gerät erneut ins Wanken, gerade zu in einen Gefühls-Orkan ;-)
Ich hab mich alle paar Sätze regelrecht wegelacht, dieses Buch ist einfach – wie schon sein Vorgänger – so irre komisch, einfach ein Must-have!!! Es steht schon lange gaaanz gaaanz oben auf meiner Wunschliste!!!

P.S.: Kleine Anmerkung: Wenn man den ersten Teil wirklich nicht kennt/gelesen hat, kann das schon zu leichten Problemen führen


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